Der Pilger Kamanita by Karl Adolph Gjellerup
Der Pilger Kamanita by Karl Adolph Gjellerup
inst wanderte der Buddha im Lande Magadha von Ort zu Ort und kam nach Rajagaha. Der Tag ging schon zur Neige, als der Erhabene sich der Stadt der fünf Hügel n?herte. Gleich dem Abglanz einer segnenden G?tterhand breiteten sich die milden Strahlen der Sonne über die weite, mit grünen Reisfeldern und Wiesen bedeckte Ebene. Hier und dort zeigten kleine an der Erde hinkriechende W?lkchen, wie aus reinstem Goldstaube, da? Menschen und Ochsen von der Feldarbeit heimkehrten; und die langgestreckten Schatten der Baumgruppen waren wie von einer regenbogenfarbigen Glorie umgeben.
Aus dem Kranze der blühenden G?rten gl?nzten die Torzinnen, Terrassen, Kuppeln und Türme der Hauptstadt hervor, und in unvergleichlichem Farbenschmelz, als w?ren sie aus Topasen, Amethysten und Opalen gebildet, lag die Reihe der Felsenhügel da.
Von diesem Anblick ergriffen, blieb der Erhabene stehen. Mit Freuden begrüsste er jene vertrauten Formen, die so manche Erinnerungen für ihn bargen: das graue Horn, das breite Joch, den Seherfelsen und den Geierkulm, "dessen sch?ner Gipfel die andern wie ein Dach überragt";--vor allen aber Vibhara, den Berg der heissen Quellen, der mit seiner H?hle des Sattapannibaumes dem Heimatlosen eine erste Heimat bereitet hatte--die erste Rast auf dem letzten Wege vom Sansara ins Nirvana.
Denn als er damals "noch in frischer Blüte, mit gl?nzendem, dunklem Haar, im Genusse glücklicher Jugend, im ersten Mannesalter, gegen den Wunsch seiner weinenden und klagenden Eltern" das fürstliche Vaterhaus im n?rdlichen Lande der Sakyer verlassen und seine Schritte nach dem Gangatal gerichtet hatte, da g?nnte er sich erst dort einen l?ngeren Aufenthalt, indem er jeden Morgen um Almosenspeise nach Rajagaha ging. In jener H?hle hatte ihn auch damals der K?nig von Magadha, Bimbisara, besucht und ihn vergebens beschworen, ins Elternhaus und ins Weltleben zurückzukehren, bis der Fürst, durch die Worte des jungen Asketen umgestimmt, das erste Vertrauen fasste, das ihn sp?ter zum Anh?nger des Buddha machte.
Lange Zeit war seitdem verflossen--ein halbes Jahrhundert, in dem er nicht nur seinen eigenen Lebenslauf, sondern den Lauf der Welt gewendet hatte. Welcher Unterschied zwischen damals, als er drüben in der H?hle des Sattapannibaumes weilte, und jetzt! Damals war er noch ein Suchender, ein nach der Erl?sung Ringender: schreckliche Seelenk?mpfe standen ihm noch bevor, jahrelange, ebenso furchtbare wie fruchtlose Kasteiungen, bei deren Schilderungen selbst dem Beherztesten seiner Zuh?rer sich die Haare vor Entsetzen str?ubten;--bis er dann endlich, nach v?lliger überwindung solcher Schmerzensaskese, durch inbrünstige Selbstvertiefung die Erleuchtung errang und zum Heil der Wesen als ein allerh?chster, vollendeter Buddha aus dem Kampfe hervorging.
Damals ?hnelte sein Leben einem unst?ten Vormittag in der Regenzeit, wo blendender Sonnenschein und tiefe Schatten wechseln, w?hrend der Monsun die Wolken immer h?her aufeinander türmt, und das t?dlich drohende Gewitter immer n?her grollt. Jetzt aber war es von demselben abendlichen, heiteren Frieden erfüllt, der über dieser Landschaft ruhte, und der immer tiefer und verkl?rter zu werden schien, je mehr der Sonnenball sich dem Horizonte n?herte. Auch die Sonne seines Lebenstages neigte sich ja dem Untergange zu. Sein Werk war vollbracht. Das Reich der Wahrheit war fest begründet, die Heilslehre der Menschheit verkündet; viele wandel- und wissensbew?hrte M?nche und Nonnen und Laien-Anh?nger beiderlei Geschlechts waren f?hig, dieses Reich zu schützen, diese Lehre aufrechtzuerhalten und weiterzuverbreiten. Und schon stand nach den Erw?gungen dieses Tages, den er mit einsamer Wanderung zugebracht hatte, die Erkenntnis in seinem Herzen fest: gar bald wird es für mich Zeit sein, auf immer diese Welt zu verlassen, aus der ich mich selber und alle, die mir folgen, erl?st habe, und in die Ruhe Nirvanas einzugehen.--
Und die Gegend mit wehmütigem Gefallen überblickend, sprach der Erhabene bei sich selber:
"Lieblich fürwahr ist Rajagaha, die Stadt der fünf Hügel, reizend sind ihre Umgebungen! Reich gesegnet sind die Felder, herzerfreuend die baumbeschatteten, wasserblinkenden Auen, überaus anmutig die buschigen Felsenhügel.--Zum letzten Male sehe ich ja jetzt von diesem sch?nsten Punkte aus diese liebliche Gegend. Nur einmal noch, wenn ich weiterziehe und mich auf jenem Joche umwende, werde ich von drüben das liebliche Tal Rajagahas erblicken und dann nimmermehr."
In der Stadt ragten nur noch zwei Bauwerke goldig in das Sonnenlicht empor: der h?chste Turm des K?nigspalastes, von wo aus Bimbisara ihn zuerst ersp?ht hatte, als er, ein junger unbekannter Asket, seine Stra?e zog und durch seinen hohen Anstand die Aufmerksamkeit des Magadhak?nigs auf sich lenkte;--und der Kuppelaufsatz des Indratempels, in welchem damals, bevor sein Wort die Menschen von blutigem Aberglauben erl?st hatte, Tausende und Abertausende von unschuldigen Tieren j?hrlich dem Gott zu Ehren hingeschlachtet wurden. Nun tauchten auch die Turmzinnen erl?schend in das steigende Schattenmeer unter, und nur jener Kegel von goldenen, übereinandergespannten Sonnenschirmen,[1] der den Tempeldom kr?nte, glühte noch, gleichsam frei in der Luft schwebend, als ein Wahrzeichen der "K?nigsstadt"[2];--immer r?ter sprühte und funkelte er auf dem dunkelblauen Hintergrund von hochragenden Baumwipfeln. Und hier erblickte der Erhabene das immer noch ziemlich entfernte Ziel seiner Wanderung. Denn jene Baumwipfel waren die des Mangohaines jenseits der Stadt, der ihm von seinem Anh?nger Jivaka, dem Leibarzt des K?nigs, geschenkt worden war, und in welchem ein sch?nes Klostergeb?ude den M?nchen gesunde und bequeme Unterkunft gew?hrte.
[1] Der goldene Sonnenschirm ist das Emblem der K?nigswürde.
[2] Rajagaha (Sanskrit: Rajagriha) = K?nigsstadt, jetzt Rajgir, 10 Meilen süd?stlich von Patna.
Nach diesem Besitztum des Ordens hatte nun der Erhabene die ihn begleitenden M?nche--zweihundert an der Zahl--unter der Leitung seines Vetters und treuen Begleiters Ananda vorausgehen lassen, weil es ihn lockte, die Wonne einer einsamen Tageswanderung zu kosten. Und es war ihm bekannt, da? um die Zeit des Sonnenunterganges von Westen her ein Zug junger M?nche, geführt vom weisen Sariputta, dem gro?en Schüler, in dem Mangohain eintreffen würde. In seinem lebhaften, auf das Anschauliche gerichteten Geiste spielte sich nun das Schauspiel ab, wie die ankommenden M?nche mit den schon anwesenden sich freundlich begrü?ten, wie ihnen von jenen Sitz und Lagerstatt angewiesen, Mantel und Almosenschale abgenommen wurden, und wie dabei gro?er L?rm und lautes Geschrei entstand, als ob Fischer um die Beute rauften. Und ihm, der stille Betrachtung liebte und dem L?rm abhold war, wie der einsam wandernde L?we: ihm war gerade jetzt, nach der k?stlichen Ruhe der einsamen Wanderung und dem friedlichen Segen dieser Abendlandschaft, der Gedanke doppelt peinlich, in ein solches Treiben hineinzugeraten.
Und so entschlo? er sich im Weiterschreiten, nicht durch die Stadt nach seinem Mangohain zu gehen, sondern in dem ersten besten Hause des Vorortes, in dem er Unterkunft finden konnte, sein Nachtlager aufzuschlagen.
Unterdessen waren die goldigen Flammen des westlichen Himmels in brennende Oranget?ne verweht und diese wiederum in die feurigste Scharlachglut zerschmolzen. Ringsum leuchteten die Felder immer grüner und grüner, als ob die Erde ein Smaragd w?re, der von innen durchstrahlt würde. Aber schon umspann ein traumhaft violetter Dunst die Ferne, w?hrend eine fast übersinnliche Purpurflut--man wu?te nicht, ob Licht, ob Schatten--wie von überallher niedersinkend, emporsteigend und hereinstr?mend, den ganzen Raum durchwallte, Festes aufl?send und Loses sammelnd, Nahes fortschwemmend und Fernes heranflutend, Alles aber in Schwanken und flimmerndes Zittern versetzend....
Durch die Schritte des einsamen Wanderers emporgeschreckt, hakte ein fliegender Hund seine ledernen Flügel von dem Zweig eines schwarzen Salabaumes los und strich mit piepsendem Schrei durch die D?mmerung, um den Obstg?rten des dorf?hnlichen Vorortes einen Besuch abzustatten.
So war es Abend geworden, als der Erhabene diesen Vorort Rajagahas erreichte.
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