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Auserwählt, um zu herrschen

Auserwählt, um zu herrschen

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Kapitel 1 Kapitel 1

Wortanzahl:1022    |    Veröffentlicht am:09/05/2026

gleiten, zufrieden mit der Wahl, die ich an diesem Morgen getroffen habe. Mein Blick verweilt auf meinen honigfarbenen Iriden, einer Mischung aus Sanftheit und Melancholie, d

bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr, ein Alter, in dem alles zugleich zerbrechlich und doch reparabel erschien. Wir waren zwei Schiffbrüchige im selben Sturm, die ineinander einen Anker gegen das Chaos der Welt suchten.

würde. Donovan behauptete, damit zurechtzukommen, sagte, das Wichtigste sei unsere Verbindung. Doch hinter seinen tröstenden Worten spürte ich manchmal ein schwe

zurück: der perfekt gewischte Boden, der Geruch von kaltem Kaffee, die Neonlichter, die Farben und Stimmungen erschöpfen. Hastig stopfe ich meine Sachen in meinen Rucksack: meine Pinsel, etwas Rouge, die schwarze Uniform, sorgfältig gefaltet und doch

net von Kilometern und Unvorhergesehenem. Ich stecke den Schlüssel ins Zündschloss; der Motor zuckt, spuckt, und beginnt schließlich mit einem rauen Protest zu brummen. „Nur noch

t mild, doch der Wind trägt eine schneidende Nostalgie in meine Schläfen. In diesem Moment wird mir bewusst, dass mein Lebe

ng, ein spontaner Heiratsantrag, eine waghalsige Verbindung. In diesem Moment zweifelte ich an nichts. Die ganze Welt spiegelte sich in seinen Augen, und seine Augen reichten aus, um eine ganze Welt zu sehen. Kein

diesem Tag greife ich nach der Flasche Wein, die ich Stunden zuvor gekauft habe. Ein Pinot Noir, den er schätzt, kräftig, süßlich,

cke... nichts hat sich wirklich verändert, und doch lügt alles. Die Hinweise liegen verstreut wie schlecht weggewischte Krümel einer Lüge: ein Hemd nah

eidung von Würde zu tragen, als könnte sich die Situation noch irgendwie reparieren lassen. Die Frau daneben ist provokant und grausam, sie formt ihre Worte wie ein sprachliches Skalpell, schärfe

Inventar von Fehlern, die Treue vielleicht hätte auslöschen können. Jeder Gegenstand sc

gabe, und gieße den Rest über die künstliche Weiblichkeit, die sich in unserem Bett ausbreitet. Eine sinnlose Geste, ja. Vor allem aber eine befreiende. Ein

ch schließlich der körperlichen Schwere hingebe, wird mir klar, dass mein Herz nicht nur verletzt ist; es hat ein Diplom in Enttäuschung erhalten

h auf die korrekte Version meiner Geschichte geeinigt hat: jene, die mi

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